Karaoke, Remix, Sampling: Sunos überarbeitetes Stem-Feature macht jeden Song zu deinem Baukasten

Stell dir vor, du könntest aus jedem Song, den du selbst erstellst, einfach die Stimme heraustrennen – für eine perfekte Karaoke-Version. Oder du holst dir nur das Schlagzeug raus, um es in einem ganz neuen Beat zu verwenden. Genau das geht jetzt mit Sunos frisch überarbeiteter Stem-Funktion – und sie klingt laut Suno jetzt sauberer und klarer als je zuvor.

Was sind „Stems“ überhaupt?

Ganz einfach erklärt: Ein fertiger Song besteht eigentlich aus vielen einzelnen Spuren – Gesang, Schlagzeug, Bass, Gitarre, und so weiter. Diese einzelnen Spuren nennt man „Stems“. Bisher konntest du bei Suno schon Songs in solche Einzelteile zerlegen, doch am 11. Juni 2026 hat Suno genau dieses Feature noch einmal spürbar verbessert: Die Trennung soll jetzt deutlich klarer, saubererer und frei von störenden Klangartefakten funktionieren.

Drei Wege, deinen Song in Einzelteile zu zerlegen

Suno bietet dir aktuell drei verschiedene Methoden an, je nachdem, was du vorhast:

Die einfache Trennung: Du wählst ein einzelnes Instrument oder eine Stimme aus deinem Song aus, und Suno gibt dir zwei Spuren zurück – die ausgewählte Spur, und alles andere zusammen. Perfekt, wenn du zum Beispiel nur die Gesangsspur brauchst.

Die klassische Vocal-Trennung: Die ursprüngliche Methode, bei der Gesang und Instrumental komplett voneinander getrennt werden – ideal für klassische Karaoke-Versionen.

Die volle Aufsplittung: Hier zerlegt Suno deinen kompletten Song in bis zu zwölf einzelne Kategorien – von Gesang über Schlagzeug, Bass, Gitarre, Klavier, Synths, Streicher bis hin zu Blasinstrumenten und Percussion.

So nutzt du das Feature für deinen eigenen Sound

Für dich bedeutet das ganz praktisch: Hast du in Suno einen Song erstellt, kannst du dir gezielt eine Karaoke-Version ohne Gesang holen, einzelne Instrumente für eigene Beats und Samples herausziehen, oder einen kompletten Remix bauen, indem du nur bestimmte Spuren neu kombinierst. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sein Lieblings-Eigenkreation ohne Bass klingt, oder ein Akapella für ein Mashup braucht, bekommt mit dem überarbeiteten Feature jetzt deutlich bessere, saubere Ergebnisse als zuvor.

Was das für deinen Sound bedeutet

Dieses Update zeigt, wohin sich Suno insgesamt entwickelt: weg vom reinen „ein Klick, ein fertiger Song“-Tool, hin zu einer echten Produktions-Werkstatt. Gerade für alle, die ihre KI-Songs noch weiter verfeinern, remixen oder in eigene Projekte einbauen wollen, wird Suno damit zu einem deutlich vielseitigeren Werkzeug.

Fazit: Was das für die Hörer von AI.OnAir bedeutet

Auch wenn es auf den ersten Blick nach einem kleinen technischen Detail aussieht: Saubere Stems sind oft der entscheidende Unterschied zwischen einer halbgaren Bastelversion und einem Song, der sich wirklich professionell anfühlt. Für alle unter euch, die selbst mit Suno experimentieren, lohnt es sich definitiv, das überarbeitete Feature mal auszuprobieren. Wer weiß, vielleicht entsteht aus deinem nächsten Stem-Experiment schon der nächste Track, den wir bei AI.OnAir spielen.

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