Perfekt – Suno Studio 1.2 mit „Sounds“-Feature ist noch nicht behandelt worden und bietet einen völlig neuen Winkel: Mit „Sounds“ gibt es einen neuen Create-Modus, der es ermöglicht, individuelle One-Shot-Samples und Loops von Grund auf zu erstellen – vom Airhorn bis zum Gitarrenriff. Das ist massentauglich, konkret und frisch. Los geht’s. Suno
Dein eigenes Sample-Pack auf Knopfdruck: Sunos neues „Sounds“-Feature macht dich zum Beat-Architekten
Stell dir vor, du hörst in deinem Kopf genau den Airhorn-Sound, den du für deinen Track brauchst – oder das perfekte Gitarrenriff, das einfach noch nicht existiert. Bisher musstest du stundenlang Sample-Packs durchforsten oder teure Session-Musiker buchen. Mit Sunos brandneuem „Sounds“-Feature ist das Geschichte.
Was ist „Sounds“ überhaupt?
Sounds ist ein neuer Create-Modus, der es ermöglicht, individuelle One-Shot-Samples und Loops von Grund auf zu erstellen. Ob Airhorn-Sample, Glasscherben-Sound oder Flugzeug-Geräusch für ein Foley-Projekt – einfach „One-Shot“ wählen, den Prompt eintippen und auf Create drücken. Wer einen spezifischen Loop braucht, wie ein Gitarrenriff, eine Basslinie oder ein Synth-Lick, wählt stattdessen „Loop“, gibt Key und Tempo an und beschreibt den gewünschten Sound. Suno
Das klingt simpel – und genau das ist der Clou. Was früher nur mit aufwendigem Sampling-Equipment oder teuren Bibliotheken möglich war, passiert jetzt per Textbeschreibung in Sekunden.
Wie funktioniert das konkret?
Das Feature ist direkt in den Suno Create-Bereich integriert. Du wählst aus dem Custom-Dropdown-Menü einfach „Sounds“ aus – und schon stehen dir zwei Modi zur Verfügung.
Im One-Shot-Modus erzeugst du einzelne, nicht loopende Sounds: ein Schlagzeug-Fill, ein Pianissimo-Streicher-Accent, ein Vinyl-Knistern, ein Türknarren für Filmmusik. Alles, was du dir vorstellen kannst und was in einem einzigen, kurzen Klang ausgedrückt werden kann.
Im Loop-Modus erzeugst du wiederholbare musikalische Bausteine: ein Bassline-Loop in C-Moll bei 90 BPM, ein tropischer Gitarrenriff bei 120 BPM, ein atmosphärischer Synth-Pad-Loop in F-Dur. Du gibst Tonart und Tempo vor, und Suno liefert dir einen Loop, der sich nahtlos in deinen bestehenden Track einfügt.
Warum das für deinen Sound ein Game-Changer ist
Bisher war Suno vor allem ein „Komplettlösung“-Tool: Du beschreibst einen Song, Suno macht daraus einen fertigen Track. Mit „Sounds“ wird Suno jetzt auch zum modularen Werkzeugkasten. Du kannst einzelne Bausteine erzeugen und sie in Suno Studio zu einem eigenen Song zusammensetzen – oder sie in deine externe DAW wie Ableton, Logic oder FL Studio exportieren und dort weiterproduzieren.
Suno Studio, das mit Suno V5 gestartet und im Februar 2026 mit dem Studio-1.2-Update ausgebaut wurde, bietet Warp Markers für präzise Timing-Korrekturen, Remove FX zum Entfernen von Reverb und anderen Effekten, Alternates zum Generieren und Vergleichen mehrerer Versionen eines Abschnitts sowie Unterstützung für verschiedene Taktarten. „Sounds“ ist die logische Ergänzung zu all diesen Profi-Werkzeugen – jetzt hast du nicht nur Kontrolle über das Bearbeiten, sondern auch über das Erschaffen jedes einzelnen Klangbausteins. Blake Crosley
Das machen viele falsch
Ein häufiger Fehler: Prompts zu vage halten. „Gitarren-Sound“ liefert brauchbare, aber mittelmäßige Ergebnisse. „Funky clean electric guitar riff, 98 BPM, G minor, short staccato notes, reminiscent of 70s soul“ liefert genau das, was du brauchst. Je präziser deine Beschreibung – Genre, Tempo, Tonart, Charakter, Länge – desto treffender das Ergebnis.
Wichtig zu wissen: „Sounds“ ist aktuell noch als Beta-Feature im Create-Modus verfügbar, also noch nicht im vollen Suno-Studio-Workflow integriert. Trotzdem lohnt es sich bereits jetzt, damit zu experimentieren.
Was das für deinen Sound bedeutet
Mit „Sounds“ macht Suno einen weiteren großen Schritt weg vom Einmal-Klick-Generator hin zur echten kreativen Produktionsumgebung. Wer schon immer seine eigene Sample-Bibliothek aufbauen wollte – komplett auf den eigenen Stil zugeschnitten, ohne Lizenzfragen – findet hier ein mächtiges neues Werkzeug.
Fazit: Was das für die Hörer von AI.OnAir bedeutet
Jeder Song, den du bei AI.OnAir hörst, könnte bald aus genau solchen maßgeschneiderten Bausteinen zusammengesetzt sein – einem Airhorn hier, einem Bassline-Loop dort, alles aus derselben kreativen Quelle. Suno wird damit nicht nur ein Tool für fertige Songs, sondern der persönliche Klang-Architekt für die nächste Generation von Musikproduktion. Probier es aus – und schick uns deinen ersten „Sounds“-Track!


